Wie viele Gesichtsmasken braucht ein Mensch?

Wenn ich mal zurückdenke, was ich zu Beginn meines Daseins als Blogger an Gesichtsmasken besessen habe, dann dürfte da nicht wirklich etwas zusammen kommen. Ich habe nicht viele Gedanken daran verschwendet, dass ich meiner Haut ja ab und an mal etwas Gutes tun würde. Gesichtsbehandlungen waren etwas, was ich eher im Salon sah und nicht für mich daheim. Ich war mir der Existenz in den Drogerien (da hielt ich mich am ehesten auf) durchaus bewusst, aber ich hatte einfach kein Interesse daran. Ich kann euch gar nicht genau sagen wann sich daran etwas geändert hat, aber aus irgendeinem Grund hat sich da auf einmal ein riesiger Vorrat angesammelt. Hilfe!

 

Wie viele Gesichtsmasken braucht ein Mensch?

 

Jedes Mal wenn ich meine Kiste mit all den Masken sehe, dann bekomme ich ein schlechtes Gewissen. Dabei habe ich in den letzten Monaten die Menge bereits um 1/3 reduziert durch Verschenken (ja, es geht noch schlimmer 🙂 ). Das Problem ist für mich nicht zwingend die Menge, sondern eher die Tatsache, dass ich viel zu selten Masken verwende. Vor langer Zeit hatte ich mir mal überlegt einen Wochenplan zu machen der definiert, wann ich denn welche Maske verwenden würde. Allerdings habe ich diese Idee schnell als unsinnig abgetan, da ich es doch wohl auch so schaffen müsste. So schwer kann es doch nicht sein oder?

 

Wie viele Gesichtsmasken braucht ein Mensch (1)

 

Sagte sie und schaut sich schuldbewusst ihre Kiste an. Viele Davon habe ich mir tatsächlich auch selber gekauft, da das Angebot und die vielen süßen Verpackungen es sehr einfach machen zum Opfer zu werden. Und die paar Euros sind ja nicht schlimm. Summiere ich allerdings alles auf, kommt dann doch einiges an Geld zusammen, was sich da als totes Kapital angesammelt hat. Vor allem die Sheetmasken haben sich dann vieler Firmen förmlich vermehrt. Und irgendwie möchte ich sie ja auch alle ausprobieren.

 

Wie viele Gesichtsmasken braucht ein Mensch (3)

 

Masken bewirken keine Wunder. Sie können keinen Hautzustand mit einer einmaligen Anwendung verändern. Sie sind ein bisschen Luxus für daheim und können für eine kurze Zeit ein gutes Gefühl hinterlassen. Die Haut wirkt für ein paar Stunden praller und frischer. Genau diese kleinen erstrebenswerten Momente machen es wahrscheinlich aus, weswegen nicht nur ich ihnen verfallen bin. Sagt mir, dass nicht nur bei mir eine Großfamilie inklusive kompletter Verwandtschaft wohnt?

Daher habe ich mir vorgenommen es tatsächlich mit zwei festen Wochentagen zu versuchen, welche nun zu Masken-Tagen werden. Sonntag und Mittwoch / Donnerstag erscheinen mir ideal. Sollte ich es bis zum Ende des Jahres nicht schaffen drastisch die Menge zu reduzieren, dann  werde ich mich von 95% davon trennen. Dann werde ich einsehen müssen, dass ich wohl einfach nicht der Typ Masken-Verwender bin.

 



Mich würde jetzt natürlich interessieren, ob es nur bei mir daheim so aussieht oder wohnt bei euch auch eine Kiste voller Masken? Verwendet ihr Masken regelmäßig? Warum greift ihr nach Gesichtsmasken. Welchen Mehrwert stellen sie für euch da?

 

Transparenz

11 Kommentare

  1. Oh, ich glaube, ich habe noch ein paar mehr^^ allerdings ist das bisschen problematisch, denn ich mag ja eigentlich nur noch Tuchmasken, habe mir aber neulich erst eine von den Kapselmasken von Balea gekauft, weil ich neugierig war und aus älteren Beständen habe ich auch noch Crememasken aller möglichen Marken hier. Früher habe ich es wirklich 2 x wöchentlich geschafft, eine Maske zu verwenden. Allerdings war das dann für meine Haut zuviel und wie Du sagst, von einer einmaligen Anwendung hat man keinen Langzeitnutzen, ergo habe ich mich gefragt, ob ich weiter Masken ansammeln möchte. Nein, wollte ich nicht^^ nun versuche ich, wenigstens sonntags mal eine aufzulegen (aktuell habe ich heute etwas aus der Tube von YR verwendet, da habe ich auch noch einiges von) – das klappte die letzten Wochen ganz gut. Ich bekam im letzten Jahr übrigens den Tipp, ein Dampfbad vor der Maske zu machen, da die Poren ja dann geöffnet sind und sie besser wirken kann. Vielleicht ist es Einbildung, aber ich habe das Gefühl, dass es wirklich etwas bringt. Hätte man auch selbst drauf kommen können, aber ich habe nie drüber nachgedacht 🙂 Liebe Grüße

  2. Oh Oh… jetzt hast du mir direkt ein schlechtes Gewissen gemacht und heute Abend wird sofort mal wieder eine Maske aufgelegt. Anfang des Jahres habe ich das wöchentlich, manchmal sogar 2x die Woche gemacht, aber vielleicht liegts auch am Sommer, dass ich weniger Lust dazu habe bzw. selten zu Hause relaxt habe und noch seltener in der Badewanne war. Heute Abend hole ich das direkt mal nach und starte wieder mit der wöchentlichen Maske!
    PS: Bei mir sind es nicht die einzelnen Sachets, sondern ganze Tuben und Tiegel. Das ist günstiger, aber damit hat man auch nicht bei jeder Anwendung was zum Wegschmeißen ^^

  3. Oh ja das kenne ich zu gut. Ich glaube ich habe noch viel mehr Masken als du.
    Aber die klingen alle immer so toll und sehen süß aus und dann sind die auch noch limitiert…Irgendwie komme ich dann nicht drum rum diese mitzunehmen. 🙂
    Ich versuche auch relativ regelmäßig Masken zu machen, klappt aber auch nicht immer .
    Liebe Grüße Calia

  4. Haha 😀 das Gefühl kenne ich, ich habe zwar nicht so viele ,weil ich bewusst selten welche kaufe (da bin ich dann doch so vernünftig und denke dran, dass ich sie so selten nutze), aber ich schaffe es auch nie regelmäßig daran zu denken. Habe jetzt aber nen ganzen Schwung Samples von Luvos bekommen und werde da mal versuchen dran zu denken 😀

  5. Ganz früher habe ich keine Masken besessen. Irgendwann hat mir irgendwer erzählt, dass das notwendig sei, wenn die trockene Haut nix mehr annimmt… und ich probierte mich durch. Nach etlichen Jahren kann mich kein Produkt aus dem deutschen Markt überzeugen, aber sie häuften sich an. Ich vertrage die meisten nicht, und die, die ich vertrug, machten einfach gar nichts. Dann probierte ich es mit Hausmitteln, aber es hat nichts gebracht. Eine koreanische Freundin brachte mir aus ihrem Urlaub welche mit, die ich wesentlich besser vertrug und 2x nachgekauft habe. Sie haben meine Haut für 2-3 Tage sichtbar verbessert oder dafür gesorgt, dass sie überhaupt wieder Cremes und Öle annimmt. Das einzige was ich daran stört ist die Tatsache, dass dafür ein Produkt um den halben Globus schwimmen oder fliegen muss.

  6. Ich besitze auch viel zu viele Gesichtsmasken, vor allem Sheet Masks! Ich habe vor einiger Zeit sogar welche weggeworden, weil die iwie schon seit einem Jahr abgelaufen waren und ich nicht wusste, ob ich die noch verwenden kann. Ich sollte mir auch mal feste Tage setzen, wo ich welche verwende.

  7. Man muss sich für Masken halt immer Zeit für sich selber nehmen und irgendwie bleibt den wenigsten dafür heute noch die Ruhe. Schade eigentlich. Wenn Du es schaffen solltest zwei Mal die Woche eine Maske zu machen, hast du es gleichzeitig auch geschafft, dich zwei Mal die Woche ein paar Minuten einfach nur um dich zu kümmern. Ich hoffe du schaffst es und wünsche Dir viel Spaß dabei! 🙂 Ich verwende ca. 1 Mal im Monat eine Maske, wenn ich meinen kompletten Beauty-Tag mache. Baden, Pediküre, Maniküre und Masken für Gesicht und Haare kommen dann dran. Meist ist das der letzte Sonntag im Monat, wenns zeitlich passt. Einfach großartig. So gehe ich relaxt aus dem Monat und starte frisch in den neuen. 🙂 Für die tägliche Hautpflege kann ich Astaxanthin von http://www.vitaminexpress.org/de/astaxanthin sehr empfehlen. Das nehme ich einfach ein, ohne lange irgendetwas in meine Haut hineinarbeiten zu müssen. Perfekt für meinen Arbeitsalltag. 🙂

    Alles Liebe!
    Alex

  8. Ich hab noch nie eine Maske besessen oder angewandt bekommen und habe es auch nicht vor.
    Das gehört in meine persönliche Reihe „Dinge, die an anderen ok sind, aber mich zu einer Schixxe machen würden und dafür bin ich dann doch entschieden zu cool“. Das sind z.b. Blush oder Gesichtsmasken. Oder roter Nagellack. Blümchen im Haar.
    Nee, aber generell sagt mein innerer Peter Zwegat „Sowas brauch ich nicht, nur Geldverschwendung“ und ich denke, der hat am meisten Recht 😉 Ich finds auch gruselig, wie viel Müll das produziert. Da habe ich derzeit angesetzt und vermeide seitdem viel Plastikmüll, Masken würden dabei als Erstes wieder weggestrichen werden, täte ich sie benutzen.

    1. Das definiert sicherlich jeder anders für sich. Die Müllfrage ist was Grundsätzliches. Ob eine Maske da im Verhältnis das große Übel ist mag ich mal bezweifeln.
      Beautyprodukte sind immer individuell und lösen bei jedem etwas anderes aus. Hier gibt es kein Richtig oder Flasch, wie bei so vielen anderen Dingen auch.

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