Schminken am Morgen – Mein Ritual

An einem typischen Arbeitstag trage ich Make Up. An allen anderen Tagen vermutlich eher selten 🙂 Für mich ist diese Zeit vor der Arbeit und das Schminken am Morgen ein Moment der Entspannung und auch jeden Tag die Gelegenheit mich entsprechend der Tagesform zu verändern (z.B. anderer Lippenstift).

 

 

Vor einigen Jahren noch habe ich keinen Schminktisch gehabt und die notwendigen Dinge ins Bad geschleppt und mich im Stehen bei mäßigem Licht geschminkt. Ich würde es rückblickend als Übungsphase bezeichnen, welche mich gut auf manch Hotelzimmerbeleuchtung vorbereitet hat 🙂 Daher empfand ich diese Minuten am Morgen nie wirklich als etwas Entspannendes oder gar als feste Routine. Es war eher eine Notwendigkeit, da ich keine andere Möglichkeit hatte mich zurecht zu machen. Dieses hat sich erfreulicher weise dann geändert, als ich begann meine Wohnung zu entrümpeln und nach und nach dadurch auch Möbelstücke verschwanden. Lange hatte ich mich nach einem passenden Schminktisch umgeschaut, allerdings nie das Passende für mich gefunden. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich KARE für mich entdeckt und dort den Schreibtisch aus der X Factory Reihe entdeckt. Eines Morgens wachte ich auf, hatte eine neue Anordnung von Möbeln im Auge und auf einmal wurde eine Wand frei. Diese war wie gemacht für diesen Schreibtisch, welcher sich meiner Meinung nach auch hervorragend als Schminktisch macht.

 

Schritt 1: Endlich einen festen Platz am Morgen zum Schminken haben

 

Schminken am Morgen - Mein Ritual (2)

 

Da es am Morgen meist noch dunkel war und das normale Raumlicht nicht wirklich eine realistische Farbwiedergabe ermöglichte, habe ich einiges an Lichtquellen ausprobiert. Dazu gehörte unter anderem ein Ringlicht, was definitiv angenehmes Licht zum Schminken schaffte, allerdings nahm das ganze doch so viel Platz weg, dass es in meine schlichte Optik nicht so recht reinpasste. Auch war das Licht direkt etwas zu intensiv bzw. warf nach unten Schatten. Luxusprobleme, aber da bin ich durchaus kleinlich. So ergab sich erst mit einem neuen Spiegel die Option für eine neue Beleuchtung und das My Beauty Light* war perfekt dafür. Mit einer ordentlichen Beleuchtung macht das ganze gleich viel mehr Spaß. Da ich nach dem wach werden erst Mal lüfte, wird das Fenster zum Schminken wieder zu gemacht. Ansonsten bekommt nämlich die eine Gesichtshälfte mehr Licht ab als die andere. Hier kann schon ein kleiner Unterschied einen großen Effekt dahingehen haben, ob Bronzer und Blush gleichmäßig aussehen (für euch bereits ausprobiert 😉 ).

 

Schritt 2: Die geeignete Beleuchtung finden.

 

Da präzise Dinge eine gewisse Nähe benötigen, habe ich mir noch einen weiteren Spiegel angeschafft. Darüber hinaus wollte ich die Pinsel, nach welchem ich am häufigsten greife, leicht zugänglich haben. So war die da Vinci Brush Roll perfekt dafür geeignet einmal meine Gesichtspinsel und meine Augenpinsel zu beheimaten. Vor allem kann ich sie so auch schnell ins Bad bringen um sie zu waschen (was nicht so oft passiert wie es vermutlich notwendig wäre).

 

Schritt 3: Pinsel leicht zugänglich + Spiegel für “Großaufnahme”.

 

Schminken am Morgen - Mein Ritual (3)

 

Was mir ebenfalls wichtig ist ist, dass ich die Tischoberfläche sauber halte und versuche auch alles wieder ordentlich an seinen dafür vorgesehenen Ort zurück zu stellen. In den Schubladen befinden sich die Produkte, welche ich entweder auf häufigsten verwende und bemüht bin häufiger zu verwenden. Auch neue Produkte versuche ich in der mittleren Schublade unterzubringen, damit sie nicht irgendwo versauern. Und dann hätten wir noch links hinter auf dem Tisch eine kleine Ecke, wo Produkte stehen, welche ich sehr zeitnah ausprobieren möchte. Hier landen auch gern Wackelkandidaten, bei denen ich mir nicht so sicher bin, ob ich sie aussortiere oder nicht. Grundsätzlich möchte ich zeitnah nichts mehr auf dem Tisch stehen haben außer Blume Raumduft, Spiegel und Pinsel. Dafür muss ich allerdings noch gut Platz schaffen in den Schubladen.

 

Schritt 4: Ordnung und Sauberkeit

 

Wann ich mich am Morgen an den Schminktisch setze ist immer etwas unterschiedlich (je nachdem wann ich mich an diesem Tag los machen will). Im Regelfall ist es zwischen 7:15 Uhr und 7:35 Uhr. Zeit nehme ich mir meist zwischen 15 und 20 Minuten. Da ich im Regelfall zu 70% die gleichen Produkte verwende bzw. wenig Abwechslung bei manchen Kategorien habe, sitzen die Handgriffe und ich kann genau abschätzen, wie lange ich für etwas brauche. Diese erlaubt mit zu wissen was mich erwartet und wenn ich etwas Neues verwende, stelle ich es oft schon am Abend zurecht. Selten nehme ich viel “Unbekanntes” in meine Routine auf, so dass das Ergebnis planbar bleibt. Ich habe nicht nur einmal gelernt, was ein neues Augenbrauenprodukt für Stress verursachen kann wenn das Ergebnis nicht so wird wie gedacht 🙂 Auch habe ich eine gewisse Reihenfolge, nach welcher ich vorgehe.

 

Schritt 5: Konstanz und Planbarkeit

 



Habt ihr auch eine gewisse Routine beim Schminken am Morgen, welche ihr einhaltet? Ich gehöre definitiv zu der Kategorie, welche bei Störungen im Ablauf schnell frustriert ist. So habe ich für mich Abläufe geschaffen, welche nicht nur Zeit sparen, sondern mich auch regelmäßig zu einem (fast) identischen Ergebnis bringen. Auch habe ich für mich gelernt, dass es flexibler bin einen neuen Lidschatten oder Lippenstift auszuprobieren, bei meinen Wimpern und Brauen allerdings weniger bereit bin Experimente zu wagen.

 

Transparenz

4 Kommentare

  1. Erinnere mich bitte nicht an Hotelzimmerbeleuchtung. An manchen Tagen habe ich mich nicht schminken können, weil ich das Licht einfach zu grausig fand T___T Ich weiß auch nicht wie oft ich schon Probleme damit hatte, mein Zeug auszubreiten oder Spiegel die einfach viel zu weit weg sind. Gnarf!
    Einen Schminktisch oder eine ähnliche Möglichkeit im Badezimmer möchte ich mir aber auf jeden Fall anschaffen, sofern ich die Wohnung wechsle. Ich glaube, dass es sehr viel bequemer ist, wenn man alles in den vorgesehenen Plätzen hat als alle 4 Wochen in seinen Archiven und Kisten zu wühlen.

    1. Au ja, die Hotelzimmer sind einfach gruselig. Denen sollte doch bewußt sein, dass nicht nur Männer dort übernachten und eine Frau durchaus andere Ansprüche hat 🙂 Wenn ich mal ein Zimmer mit anständigen Spiegeln und Beleuchtung habe, ist es wie ein Lottogewinn.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CommentLuv badge