[Fashion] Mein Kleiderschrank 2017

Am 1. Januar hatte ich mir ausführlich den Inhalt von meinem Kleiderschrank angeschaut. Ja, ich brauche immer noch nicht mehr als dieses eine Exemplar und bin sehr glücklich damit (Sportbekleidung + Unterwäsche + Strumpfwaren sind in einer Kommode untergebracht). Für meinen Geschmack dürfte es ruhig noch etwas weniger sein, aber noch hat das Jahr viele Monate, in welchen sich viel ändern kann. Ihr konntet in den letzten Jahren immer mal wieder verfolgen, wie ich nach und nach die Menge meiner Kleidungsstücke reduziert hatte. Bisher habe ich diese Entscheidung kein einziges Mal bereut und habe habe die Lücken mit einigen sinnvollen Anschaffungen aufgefüllt. Vor allem der Winter hat mich frustriert warme Pullover kaufen lassen. Gefroren habe ich damit definitiv nicht mehr. Ansonsten würde ich über das Jahr hinweg spontan nur 3 Blusen identifiziert haben, welche ich nach ein paar mal tragen wieder aussortiert habe. Ich mag es zum Beispiel überhaupt nicht, wenn diese hoch rutschen, sobald ich meine Arme hebe. Ich kann halt nichts dafür, dass ich große Boobies habe Wenn also nach den ersten Wäschen sie nicht mehr gut sitzen und ich sie deshalb einfach nicht mehr anziehen mag, dann bringt es auch nichts sie aufzuheben. Ansonsten bin ich sehr glücklich mit meinen Käufen. Ich weiß immer mehr was ich mag und wie ich es am liebsten kombiniere.

 

 

Schritt 1

  • Kleiderschrank komplett ausräumen und die Kleidungsstücke nach Kategorien sortieren und Häufchen bilden
  • was ausgebessert werden muss beiseite packen (z.B. Knopf annähen, Naht erneuert etc.)

 

Kleiderschrank (2)

 

Schritt 2

  • Kleiderschrank einmal komplett auswischen, Staub sammelt sich sehr häufig an
  • Überprüfung, ob alle Böden noch ordentlich aufliegen bzw. die Höhe etwas verändert werden muss

 

Kleiderschrank (3)

 

Schritt 3

  • Kleidung wieder einsortieren entsprechend der Kategorien
  • innerhalb der Kategorien nach Farben sortiert
  • Kleiderbügel mit Haken von hinten reinhängen

 

Kleiderschrank (4)

 

Kleiderschrank (7)

 

Welcher Logik bin ich gefolgt?

  • zu Beginn sind alle Haken erst mal in einer Richtung aufgehangen
  • jedes Kleidungsstück, welches getragen und gewaschen wurde, kommt wieder in den Schrank und zwar mit umgekehrter Haken Richtung
  • so kann ich im Laufe des Jahres schnell erkennen, was ich bisher noch nicht getragen haben
  • erlaubt mir im Laufe des Jahres (spätestens am Ende) welche Kleidungsstücke ich ggf. aussortieren kann / sollte

von rechts nach links:

  1. Jacken
  2. Kleider
  3. Rücke
  4. dicke Strickjacken + Capes
  5. Blazer
  6. dünnere Strickjacken und ähnliches
  7. Pullover
  8. Blusen
  9. Shirts + Blusen mit kurzen Ärmeln
  10. ärmellose Blusen + Tops

unten von links nach rechts:

  1. Jeans
  2. Schlafklamotten Unterteile
  3. Schlafklamotten Oberteile + Sonstiges

 

Kleiderschrank (5)

 

Kleiderschrank (6)

 

Wie anfangs bereits erwähnt, erschien mir das ganze optisch noch immer zu viel, so dass ich endlich mal in neue Kleiderbügel investiert habe. Meiner Meinung nach wirkt es so deutlich ordentlicher und auf einer Höhe (die aktuelle Lücke ist grad auf der Wäscheleine). Ebenfalls habe ich auch etwas an Platz hinzu gewonnen. Ich hatte zunächst ein 50er Paket gekauft und bin davon ausgegangen, dass es locker reichen sollte. Pustekuchen Da preislich kleinere Mengen im Verhältnis zum 50er Pack deutlich teurer sind, habe ich so auch alle weiteren Bügel (die ich als Reserve hatte) gleich entsorgt und so mehr als genug noch übrig. So ca. 60 St. dürften jetzt in Verwendung sein. Daher kann ich euch definitiv nahe liegen, es einmal selber auszuprobieren.

 

 

Vorteil ist:

  • einheitliche Optik
  • alles hängt auf dem Bügel auf einer Höhe beginnend
  • neutrale Optik passt zu Allem
  • Bügel sind deutlich stabiler als sie aussehen (Hulk überstehen sie allerdings nicht)
  • nichts rutscht mehr herunter

 

Löeiderschrank

 



Jedes Mal wenn ich den Kleiderschrank öffne, bin ich einfach extrem zufrieden mit dem Inhalt. Ein paar Dinge zur Ergänzung werde ich mir im Laufe des Jahres sicherlich noch zulegen (vor allem suche ich noch nach einer weiteren Lederhose), während andere Kleidungsstücke dafür gehen dürfen. Insgesamt möchte ich allerdings noch einiges reduzieren, da ich machen Teilen eher noch eine Schonfrist gegeben habe und befürchte, dass ich wohl nicht alles davon wirklich regelmäßig tragen werde. Ich bin einfach simpel gestrickt dahingehen, was ich wie miteinander kombiniere und daran wird sich wohl auch nicht mehr wirklich etwas ändern. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt darauf, wie mein Kleiderschrank dann am Ende des Jahres aussehen wird.
Wie viel Platz nimmt eure Kleidung ein? Benötigt ihr deutlich weniger oder mehr an Platz als ich es tue? Wie oft sortiert ihr ungetragene Kleidung aus? Habt ihr auch eine Methode eure häufig getragenen Kleidungsstücke zu kennzeichnen?

 

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6 Kommentare

  1. Liebe Dani,
    ich schäme mich fast zu sagen, dass ich für mich allein 5 m Kleiderschrank und 2 m Schuhschrank habe. Und dabei habe ich erst letztes Jahr richtig viel aussortiert, also verschenkt, verkauft oder weggeworfen (6 große blaue Ikea-Taschen voll). Mittlerweile bräuchte ich wahrscheinlich gar nicht mehr soviel Platz, aber er ist halt da und ich mag es auch nicht, wenn die Kleidung dicht an dicht hängt. Aufgrund von deutlichen Gewichtsschwankungen in den letzten 15 Jahren habe ich so viele Klamotten angesammelt. Ich habe Sachen in drei Größen gehabt. Und nichts weggetan seit ich 18 bin (mittlerweile 37). So kam diese Menge zu Stande. Die nächste Aussortierrunde starte ich im Frühling, da kommen dann alle Sachen raus, die in 2016 nicht getragen habe. Die guten Kleidungsstücke werden verschenkt oder verkauft, die schlechten kommen in den Müll. Und ich bemühe mich, mein schlankes Gewicht zu halten. „Dicke“ Klamotten habe ich nämlich nicht mehr. Grundsätzlich habe ich eine für alle Situationen passende Garderobe, ich weiß, was mir steht, ich habe meinen Stil gefunden. Habe viele Accessoires, Schuhe, Taschen und Schmuck. Ich finde es sehr interessant, wie andere Frauen in meinem Alter an die Kleidungsmengenfrage herangehen und habe daher diesen Test genauso wie alle Deine anderen Texte sehr gern gelesen.
    LG, Claudia

    1. Also 5m am Stück musste ich mir erst mal vorstellen und keine meiner Wände hat am Stück diese Länge. Es ist also eine ganze Menge 🙂 Am Ende des Tages entscheidet jeder für sich, was die richtige Menge ist. Wenn das Gewicht noch schwankt bzw. man noch nicht genau weiß, ob es bei einer Kleidergröße bleibt, kann ich absolut nachvollziehen, dass Du Dich nicht trennen wolltest. Dann bin ich mal gespannt, wovon Du Dich tatsächlich beim nächste Mal alles trennen wirst. Ich habe alles auf das reduziert, was ich gefühlt einmal im Monat trage. Vor allem wollte ich auch mehr von den Wänden sehen können udn nicht nur Möbel.
      Freut mich sehr zu hören, dass Dir dieser Beitrag gefallen hat.

  2. mein kleiderschrank ist dreimal so groß wie deiner. und hat je über den kleiderstangen für hängendes zeugs noch einen regalboden. ja, ich lebe alleine^^
    ich habe allerdings immerhin auch handtücher, bettwäsche, tischdecken und solches gedöns im kleiderschrank. sowas hast du vermutlich auch, nur nicht im kleiderschrank. ich möchte bald mal wieder etwas aussortieren, es ist ziemlich voll im schrank…

    1. Bettwäsche liegt in der Tat woanders und nimmt eine Malm Schublade ein. Tischdecken besitze ich gar nicht 🙂 Auch bei den Handtüchern habe ich eher nur einmal zum wechseln beim Waschen. Würde ich alles noch mit unterbringen. Aber Du hast Recht, hat man etwas mehr davon, dann nimmt es durchaus Platz weg.

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